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Tax Compliance | Der Blog zum steuerlichen Risikomanagement

Über Tax Compliance

National wie international verändern sich die Rahmenbedingungen, wie Steuern zukünftig erhoben, verwaltet und verifiziert werden sollen. Zwar gibt die Abgabenordnung einen steuerlichen Verfahrensrahmen, doch ist damit die steuerliche (Tax) Compliance bereits ausreichend definiert? International hat die OECD und in Folge die Europäische Kommission eine Reihe an neuen Regelungen vorgesehen, die sich beispielsweise aus den BEPS (Base Erosion & Profit Shifting) Aktionspunkten ergeben. Neben der Frage wie diese Vorschläge in nationales Recht umgesetzt werden, stellt sich zudem die Grundsatzfrage, welche Zielausrichtung die Steuerverwaltungen künftig beabsichtigen wollen. Steht der Zwang in der Steuererhebung (forced Tax Compliance) im Vordergrund oder gewinnen die australischen Ansätze zu einer „freiwilligen“ Rechtsbefolgung (voluntary Tax Compliance) an Bedeutung. Im Vordergrund der Beiträge stehen Antworten auf die Auslegung künftiger Tax Compliance Anforderungen. Diskutiert werden beispielsweise Streitpunkte zur regelkonformen Erfüllung von Steuerpflichten und den damit verbundenen Haftungsrisiken, neuen Anforderungen an die steuerliche IT sowie Optimierungspotenzialen bei der Steuerplanung.

  • Zur Automatisierung von Tax Compliance
    24.05.2019
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    Zitierweise: Risse, Tax Compliance, TLE-015-2019
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    | Die aktuellen Diskussionen wie die über die Einführung eines Tax Compliance Management Systems (IDW Prüfungsstandard 980 vom 31.05.2017) oder die sogenannte „begleitende Kontrolle“(Begleitende Kontrolle §§ 153a bis 153g BAO, Sopp, K. SWI 2018, S. 604-616) in Österreich beziehen sich auf die Steuerprozesse an sich sowie auf den technischen Entwicklungsschub, beschrieben als Digitalisierung. Dabei wachsen die Gestaltung von Prozessen und Fragen nach Corporate Governance als Innenrecht der Unternehmung sowie das Risiko-Management und Compliance (GRC) zusammen. |

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  • Tax Compliance Management Systeme - Lästige Pflicht oder Chance für Unternehmen?
    12.04.2019
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    Zitierweise: Spatscheck/Kuhli, Tax Compliance, TLE-011-2019
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    | Das „ob“ und „wie“ ein Tax Compliance Management System (TCMS) einzuführen, beherrscht derzeit die aktuelle Diskussion in den Steuerabteilungen solcher Unternehmen, die bislang auf ein TCMS verzichtet haben. Dabei werden TCMS zu Unrecht häufig als überflüssige Belastung verstanden, weil mit ihnen weitere Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten hinzukämen. Tatsächlich bieten auf das jeweilige Unternehmen zugeschnittene, risikoorientierte TCMS die Chance, Prozessabläufe zu verschlanken, Kompetenz am richtigen Platz zu konzentrieren und somit Schwächen, die sich im Laufe der Zeit eingeschlichen haben, zu eliminieren. Das wiederum kann sogar zu Kosteneinsparungen beitragen. |

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  • Anforderungen an ein Tax-Compliance-System
    26.02.2019
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    Zitierweise: Petri, Tax Compliance, TLE-006-2019
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    | Eine einheitliche Definition für den Begriff Tax-Compliance hat sich noch nicht herausgebildet. Das Begriffsverständnis variiert daher vor dem Hintergrund desjenigen, der den Begriff Tax-Compliance benutzt. |

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  • Strafbarkeitsfalle Unternehmenssteuern – Tax Compliance als Ausweg?
    10.01.2019
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    Zitierweise: Adick/Linke, Tax Compliance, TLE-001-2019
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    | Im Unternehmen gehören steuerliche Verfehlungen mehr denn je zu den größten rechtlichen Risikofaktoren für Geschäftsführer und leitende Mitarbeiter. Seit einigen Jahren verschärfen sich die rechtlichen Rahmenbedingungen stetig. Exemplarisch ist auf eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 15.05.2018 (1 StR 159/17) zu verweisen. Der Bundesgerichtshof stellte klar, dass auch Mitarbeiter eines Unternehmens strafrechtlich als Bande angesehen werden können. Mit der Folge, dass sich der Strafrahmen für Steuerdelikte von fünf auf zehn Jahre erweitert. Sichere Häfen für berufliches Handeln existieren im Steuerstrafrecht nicht. Vielmehr sind klassische strafrechtliche Bewertungsmuster, die üblicherweise auf organisierte Kriminalität angewendet werden, in der Unternehmenswelt angekommen. |

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  • Digital Service Tax – neue Hybridsteuer nicht empfehlenswert!
    18.10.2018
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    Zitierweise: Hennrichs, Tax Compliance, TLE-040-2018
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    | Die EU-Kommission hat im März 2018 auf Anregung einzelner Mitgliedstaaten einen Vorschlag für eine Richtlinie zur „Fairen Besteuerung der digitalen Wirtschaft“ vorgestellt. Danach sollen die Mitgliedstaaten der EU dazu verpflichtet werden, eine neue Digitalsteuer (Digital Service Tax, kurz: DST) auf Bruttoerträge zu erheben, die aus der Erbringung bestimmter digitaler Dienstleistungen erwirtschaftet werden . Mittelfristig will die EU-Kommission den Begriff der Betriebsstätte in der Unternehmensbesteuerung um eine digitale Betriebsstätte erweitern. |

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Herausgeber

bachmann

StBin Prof. Dr. Carmen Bachmann

Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der Universität Leipzig.

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Prof. Dr. P.H.J. Essers

Professor für niederländisches und europäisches Steuerrecht an der Universität Tilburg.

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Prof. Dr. Andreas Hoyer

Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht und Wirtschaftsstrafrecht an der Universität Kiel.

Dr. Robert Risse von Tax & Legal Excellence Corporate Tax Board

Prof. Dr. Robert Risse

Corporate Vice President, Head of FTG – Finance, Tax & Trade Group der Henkel AG & Co. KGaA

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Prof. Dr. Roman Seer 

Inhaber des Lehrstuhls für Steuerrecht an der Ruhr-Universität Bochum.

Autoren

Prof. Dr. Thomas Egner 

Lehrstuhl Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bamberg

Prof. Dr. Peter Fettke   

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Universität Saarbrücken

Prof. Dr. Reinald Koch   

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der Universität Eichstätt-Ingolstadt

Prof. Dr. Deborah Schanz  

Institut für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der LMU München

Weitere Autoren

RA Dr. Markus Adick 

Partner bei Rettenmaier & Adick, Frankfurt/M.

RA Dirk Petri 

Partner bei verte | rechtsanwälte, Köln

RA Dr. Konrad Schmidt 

Partner bei Compart  & Schmidt Rechtsanwälte, Mannheim

RA Dr. Rainer Spatscheck 

Partner bei Kantenwein Zimmerman Spatscheck & Partner, München

RA Prof. Dr. Jürgen Wessing

Partner bei Wessing & Partner Rechtsanwälte mbB, Düsseldorf

Redaktion

RA/StB/FAStR Oliver Holzinger
Tel.: 0 26 02 / 94 74 110
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