Tax Compliance

Tax Compliance | Der Blog zum steuerlichen Risikomanagement

Über Tax Compliance

National wie international verändern sich die Rahmenbedingungen, wie Steuern zukünftig erhoben, verwaltet und verifiziert werden sollen. Zwar gibt die Abgabenordnung einen steuerlichen Verfahrensrahmen, doch ist damit die steuerliche (Tax) Compliance bereits ausreichend definiert? International hat die OECD und in Folge die Europäische Kommission eine Reihe an neuen Regelungen vorgesehen, die sich beispielsweise aus den BEPS (Base Erosion & Profit Shifting) Aktionspunkten ergeben. Neben der Frage wie diese Vorschläge in nationales Recht umgesetzt werden, stellt sich zudem die Grundsatzfrage, welche Zielausrichtung die Steuerverwaltungen künftig beabsichtigen wollen. Steht der Zwang in der Steuererhebung (forced Tax Compliance) im Vordergrund oder gewinnen die australischen Ansätze zu einer „freiwilligen“ Rechtsbefolgung (voluntary Tax Compliance) an Bedeutung. Im Vordergrund der Beiträge stehen Antworten auf die Auslegung künftiger Tax Compliance Anforderungen. Diskutiert werden beispielsweise Streitpunkte zur regelkonformen Erfüllung von Steuerpflichten und den damit verbundenen Haftungsrisiken, neuen Anforderungen an die steuerliche IT sowie Optimierungspotenzialen bei der Steuerplanung.

  • Verrechnungspreise: Der interne Fremdvergleich im Lichte der künstlichen Intelligenz
    17.10.2019
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    Zitierweise: Schwarz, Tax Compliance, TLE-035-2019
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    | Verrechnungspreise beschreiben Wertansätze für den Güter- und Dienstleistungsaustausch innerhalb von Unternehmen und Konzernen, welche nicht über Angebot und Nachfrage freier Märkte koordiniert werden. Sie sind vielmehr Subjekt einer zweckorientierten Bewertung durch Unternehmen. Aus der steuerlichen Perspektive sollen Verrechnungspreise hierbei das Ergebnis der Preissetzung zwischen fremden Dritte modellieren (Fremdvergleichsgrundsatz). Oftmals bilden Verrechnungspreise einen Schwerpunkt in steuerlichen Betriebsprüfungen bei multinationalen Unternehmensgruppen. Häufiger Ausgangspunkt kontroverser Diskussionen zwischen Unternehmen und Finanzverwaltung ist dabei insbesondere die Einhaltung des Fremdvergleichsgrundsatzes „der Höhe nach“ (sog. Angemessenheitsdokumentation). |

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  • Steuerliche Betriebsprüfung und Tax Compliance
    02.09.2019
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    Zitierweise: Bachmann/Gebhardt, Tax Compliance, TLE-027-2019
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    | Digitalisierung im Steuerbereich ist eine Medaille mit zwei Seiten: Einerseits verbessern technologische Möglichkeiten den Spielraum für ein ausgereiftes Tax Compliance Management System (TCMS) auf Seiten des Steuerpflichtigen. Andererseits führen digitale Prüfmethoden bei der Finanzverwaltung zu mehr Potenzial steuerliches Fehlverhalten aufzudecken. |

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  • ICAP 2.0 unter Beteiligung Deutschlands
    07.08.2019
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    Zitierweise: Egner, Tax Compliance, TLE-023-2019
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    | Am 29.03.2019 hat das OECD Forum on Tax Administration bekannt gegeben, dass das ICAP-Pilotprojekt in einer zweiten Runde von acht auf 17 Länder ausgedehnt wird. Gleichzeitig wird der Verfahrensablauf modifiziert und in einem neuen „Joint Audit Handbook“ beschrieben. Nachdem Deutschland in der ersten Pilotphase nur einen Beobachterstatus eingenommen hat, weil Bedenken bestanden, ob das Verfahren mit dem deutschen Recht im Einklang steht, nimmt Deutschland an der zweiten Runde (ICAP 2.0) teil. |

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  • TAX-Compliance Management System – ein strategischer Baustein für Unternehmen
    12.07.2019
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    Zitierweise: Rummel, Tax Compliance, TLE-021-2019
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    | Im Rahmen der TAX Compliance geht es darum sicherzustellen, dass die Organisation des Steuerpflichtigen so aufgestellt ist, dass alle steuergesetzlichen Verpflichtungen aus Gesetz, Rechtsprechung und Verwaltungsanweisungen erfüllt und letztlich die anfallenden Steuern und steuerlichen Nebenleistungen in der richtigen Höhe, zur richtigen Zeit und an den richtigen Gläubiger entrichtet werden. Für diese Zwecke ist es hilfreich, ein separates Tax Compliance Management System als internes Kontrollsystem einzuführen, mit dessen Hilfe die Einhaltung dieser steuergesetzlichen Verpflichtungen sichergestellt werden kann. |

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  • Zur Automatisierung von Tax Compliance
    24.05.2019
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    Zitierweise: Risse, Tax Compliance, TLE-015-2019
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    | Die aktuellen Diskussionen wie die über die Einführung eines Tax Compliance Management Systems (IDW Prüfungsstandard 980 vom 31.05.2017) oder die sogenannte „begleitende Kontrolle“(Begleitende Kontrolle §§ 153a bis 153g BAO, Sopp, K. SWI 2018, S. 604-616) in Österreich beziehen sich auf die Steuerprozesse an sich sowie auf den technischen Entwicklungsschub, beschrieben als Digitalisierung. Dabei wachsen die Gestaltung von Prozessen und Fragen nach Corporate Governance als Innenrecht der Unternehmung sowie das Risiko-Management und Compliance (GRC) zusammen. |

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Herausgeber

bachmann

StBin Prof. Dr. Carmen Bachmann

Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der Universität Leipzig.

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Prof. Dr. P.H.J. Essers

Professor für niederländisches und europäisches Steuerrecht an der Universität Tilburg.

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Prof. Dr. Andreas Hoyer

Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht und Wirtschaftsstrafrecht an der Universität Kiel.

Dr. Robert Risse von Tax & Legal Excellence Corporate Tax Board

Prof. Dr. Robert Risse

Corporate Vice President, Head of FTG – Finance, Tax & Trade Group der Henkel AG & Co. KGaA

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Prof. Dr. Roman Seer 

Inhaber des Lehrstuhls für Steuerrecht an der Ruhr-Universität Bochum.

Autoren

Prof. Dr. Thomas Egner 

Lehrstuhl Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bamberg

Prof. Dr. Peter Fettke   

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Universität Saarbrücken

Prof. Dr. Reinald Koch   

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der Universität Eichstätt-Ingolstadt

Prof. Dr. Deborah Schanz  

Institut für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der LMU München

Prof. Dr. Christian Schwarz  

Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, Hochschule Düsseldorf

Weitere Autoren

RA Dr. Markus Adick 

Partner bei Rettenmaier & Adick, Frankfurt/M.

RA Dirk Petri 

Partner bei verte | rechtsanwälte, Köln

Christoph Ludwig Rummel 

Head of Tax der AXA Konzern AG, Köln

RA Dr. Konrad Schmidt 

Partner bei Compart  & Schmidt Rechtsanwälte, Mannheim

RA Dr. Rainer Spatscheck 

Partner bei Kantenwein Zimmerman Spatscheck & Partner, München

RA Prof. Dr. Jürgen Wessing

Partner bei Wessing & Partner Rechtsanwälte mbB, Düsseldorf

Redaktion

RA/StB/FAStR Oliver Holzinger
Tel.: 0 26 02 / 94 74 110
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