• Eine strategische Industriepolitik für das 21. Jahrhundert

    Die aktuellen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen erfordern eine strategische Industriepolitik, die den neuen Herausforderungen gerecht wird. Eine strategische Industriepolitik ist in der digitalisierten Plattformökonomie des 21. Jahrhunderts, die von Netzwerkeffekten und Pfadabhängigkeiten dominiert wird, vor allem deswegen unabdingbar, weil Investitionen mit großer Unsicherheit über die Zukunft und mit hohen Risiken verbunden sind.

  • Krise der Globalisierung: Rückkehr oder Überwindung von Grenzen

    Mit dem Ende des Kalten Krieges 1989/90 schien zugleich das „Ende der Geschichte“ erreicht, wie es damals der US-amerikanische Politikwissenschaftler Francis Fukuyama proklamierte. Und tatsächlich begann das Zeitalter einer sich beschleunigenden Globalisierung: Globale Märkte erlangten Dominanz über national verfasste Staaten. Die Liberalisierung des Handels, die grenzüberschreitende Mobilität des Kapitals und die Integration insbesondere Chinas haben die ökonomische Statik der Weltwirtschaft und vor allem der westlichen Gesellschaften und Demokratien erheblich beeinflusst.