• Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Steuereinnahmen

    Aufgrund der rapiden Alterung der Gesellschaft in den nächsten zwei Jahrzehnten wird sich das Markt- und Finanzumfeld auch für die Unternehmenslandschaft gravierend verändern. So stellt der demografische Wandel in Deutschland die öffentlichen Finanzen vor große Herausforderungen. Insbesondere der umlagefinanzierten Rentenversicherung droht eine Finanzierungslücke, wenn die Beitragszahler der geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand gehen und gleichzeitig die Zahl erwerbsfähiger Personen abnimmt. Laut Bevölkerungsprognose vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) wird der sog. Altenquotient – also das Verhältnis von Menschen im Rentenalter zur Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter – von 34 Prozent im Jahr 2016 auf knapp 53 Prozent im Jahr 2035 ansteigen. Das heißt, dass heute auf eine Person über 65 Jahre drei Personen im Erwerbsalter kommen, während im Jahr 2035 einer älteren Person nur noch zwei Erwerbspersonen gegenüberstehen.

  • Zur Abgrenzung grenzüberschreitender und nationaler M&A-Transaktionen

    Der Ausdruck „Global Mergers & Acquisitions“ ist doppeldeutig, denn gemeint sein können entweder alle weltweiten oder nur die grenzüberschreitenden M&A-Aktivitäten. Thomson Reuters und Mergermarket publizieren regelmäßig – nicht ganz übereinstimmende – Daten, die beides zueinander in Beziehung setzen. Thomson Reuters (Mergermarket) beziffert das weltweite M&A-Volumen für 2016 mit 3,7 (3,2) Billionen US-Dollar; davon seien 38,3 % (∼41 %) grenzüberschreitend. Dabei handelt es sich um angekündigte Transaktionen. In dem von der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) herausgegebenen „World Investment Report“ (aktuell: 2017) finden sich demgegenüber Daten zu den vollzogenen M&A-Transaktionen.