Global Taxes

Global Taxes | Der Blog zum internationalen Steuerrecht

Über Global Taxes

Der Druck, Besteuerungsstandards auch international verbindlich zu regeln, ist immens! So stellt die Globalisierung die Staatengemeinschaft nicht nur steuerpolitisch vor neue Herausforderungen, sondern erhöht auch für international agierende Konzerne die Steuerrisiken bei der Umsetzung ihrer Planungsstrategien. Dabei könnten die Vorschläge der OECD im BEPS-Projekt nur ein erster Aufschlag für einen anstehenden Empfehlungswettlauf sein, Regierungen stärker bei der Sicherung ihrer Steuerbasis zu unterstützen. Im Vordergrund der Artikel stehen Fragestellungen zu grenzüberschreitenden Sachverhalten und deren gesamtwirtschaftlichen Implikationen. Diskutiert werden beispielsweise Streitpunkte zur steuerlichen Behandlung von Verrechnungspreisen, von grenzüberschreitenden Umstrukturierungen sowie rechtliche Fragestellungen zu Intellectual Property.

  • Anzeigepflicht von Steuergestaltungen – Aktueller Sachstand
    19.06.2020
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    Zitierweise: Sparfeld, Global Taxes, TLE-020-2020
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    | Am 1.1.2020 ist das Gesetz zur Einführung einer Pflicht zur Mitteilung grenzüberschreitender Steuergestaltungen in Kraft getreten, mit welchem der deutsche Gesetzgeber die EU-Richtlinie (EU)2018/822 des Rates zur Änderung und Ergänzung der Richtlinie 2011/16/EU vom 15.2.2011 hinsichtlich des verpflichtenden automatischen Informationsaustauschs im Bereich der Besteuerung über meldepflichtige grenzüberschreitende Steuergestaltungen (DAC-6-Richtlinie) in nationales Recht umgesetzt hat. Das Bundesministerium der Finanzen hat im März 2020 den Entwurf eines Anwendungsschreibens zu den neuen Vorschriften vorgelegt. Dieser soll nach bisherigem Zeitplan noch im Juni 2020 veröffentlicht werden. Angesichts der aktuellen Fristendiskussionen mag sich die Veröffentlichung verzögern. |

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  • Steuerliches Einlagekonto für Drittstaatstochtergesellschaften
    09.06.2020
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    Zitierweise: Kraft, Global Taxes, TLE-019-2020
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    | Die nähere Betrachtung der jüngeren Judikatur des EuGH zur Auslegung der Kapitalverkehrsfreiheit im unternehmenssteuerlichen Drittstaatenkontext nährt die Vermutung, dass sich das Unionsrecht partiell zum Weltsteuerrecht weiterentwickelt. Denn sowohl der räumliche als auch der inhaltliche Anwendungsbereich der Kapitalverkehrsfreiheit nach Art. 63 AEUV – mit ihrem Drittstaatenbezug – haben mittlerweile die Konzernbesteuerung erreicht. Der Drittstaatenbezug dieser jüngsten europäischen Grundfreiheit beschränkt sich – insoweit im Gegensatz zu den anderen Grundfreiheiten – nicht nur auf das Verbot von Diskriminierungen zwischen den Mitgliedstaaten. Sie umfasst vielmehr auch die Beziehungen zwischen Mitgliedstaaten und Drittstaaten. |

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  • Reform der Hinzurechnungsbesteuerung im Rahmen des ATADUmsG – ein Überblick über den Referentenentwurf vom 24.03.2020
    14.05.2020
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    Zitierweise: Moser, Global Taxes, TLE-015-2020
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    | Die Anti Tax Avoidance Directive vom 19.07.2016 hat erhebliche Auswirkungen auf das deutsche Internationale Steuerrecht. Mit dem Entwurf eines „Gesetzes zur Umsetzung der Anti-Steuervermeidungsrichtlinie“vom 24.03.2020 liegt nun ein gegenüber dem ersten „offiziellen“ Entwurf vom 10.12.2019 punktuell angepasster zweiter Referentenentwurf des ATADUmsG vor. Der Entwurf enthält Anpassungen bei der Entstrickungsbesteuerung, bei der Behandlung hybrider Gestaltungen sowie umfassende Änderungen beim Fremdvergleichsgrundsatz. Zentrales Element des Entwurfs ist die mit Blick auf Art. 7 und 8 ATAD notwendige Reform der deutschen Hinzurechnungsbesteuerung gemäß den §§ 7ff. AStG. Im Folgenden werden die wesentlichen Bestimmungen des Referentenentwurfs vom 24.03.2020 zur Hinzurechnungsbesteuerung vorgestellt und kritisch gewürdigt. |

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  • „Steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus“
    14.04.2020
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    Zitierweise: Hummel, Global Taxes, TLE-012-2020
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    | „Jetzt muss ich Ihnen ganz ehrlich sagen: Es ist schön, wenn man so eine [Rechts-]Grundlage hat. Aber im Moment geht mir der Gesundheitsschutz der Bevölkerung über alles. Es gibt auch Notsituationen, wo ein Staat, selbst wenn so ein Artikel nicht vorhanden wäre, handeln müsste“ (Seehofer, zitiert nach Bubrowski, „Schuldig macht sich nur, wer nicht handelt“, www.faz.net, 15.03.2020). |

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  • Gedanken zum Principal Purpose Test
    23.03.2020
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    Zitierweise: Prokisch, Global Taxes, TLE-010-2020
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    | Mit dem multilateralen Übereinkommen (kurz MLI – Multilateral Instrument) wird der Principle Purpose Test als Minimumstandard in die deutschen Doppelbesteuerungsabkommen aufgenommen werden, die unter den MLI fallen. Zwar ist das MLI noch immer nicht in Deutschland ratifiziert, aber es ist zu erwarten, dass die Ratifizierung noch erfolgen wird. |

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Herausgeber

Prof. Dr. Joachim Englisch von Tax & Legal Excellence Academic Advisory Board Deutschland

Prof. Dr. Joachim Englisch 

Direktor des Instituts für Steuerrecht an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

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StB Prof. Dr. Wolfgang Kessler

Vorstandsvorsitzender des Zentrums für Business and Law an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg/i.Br.

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Prof. DDr. Georg Kofler, LL.M. (NYU)

Professor am Institut für Finanzrecht, Steuerrecht und Steuerpolitik der Johannes Kepler Universität Linz.

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Dr. Rolf Möhlenbrock

Abteilungsleiter im Bundesministerium der Finanzen, Berlin

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Prof. Dr. Rainer Prokisch

Inhaber des Lehrstuhls für Internationales und Europäisches Steuerrecht an der Universität Maastricht.

Autoren

StB Prof. Dr. Stefan Bendlinger

Partner ICON Wirtschaftstreuhand GmbH, Linz

Prof. Dr. Gerhard Kraft

Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der Universität Halle-Wittenberg

Prof. Dr. Stephan Kudert 

Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der EUV Frankf./Oder

Prof. Dr. Christoph Watrin

Institut für Unternehmensbesteuerung an der WWU Münster

Prof. Dr. Hans-Michael Wolffgang

Direktor des Instituts für Zoll- und Außenwirtschaftsrecht, WWU Münster

Weitere Autoren

Prof. Dr. Johannes Becker

Institut für Finanzwissenschaft an der WWU Münster

PD Dr. Michael Beusch

Richter am BVerwG und Privatdozent für Öffentliches Recht an der Universität Zürich

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Rechtsanwalt und Partner bei Blumers & Partner, Stuttgart

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Lehrstuhl für BWL an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf

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Vorsitzender Richter beim BFH a.D., München

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Managing Partner bei Morrison & Foerster LLP, Germany

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Finanzamt München

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Juniorprofessur für Öffentliches Recht, Steuer- und Finanzrecht an der Universität Hamburg

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Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der Universität Jena

Prof. Dr. Holger Kahle

Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Prüfungswesen an der Universität Hohenheim

StB Prof. Dr. Ralf Klapdor

Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Rhein-Waal

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Institut für Finanz- und Steuerrecht an der Universität Osnabrück

Prof. Dr. Till Moser 

Professor für Betriebliche Steuerlehre an der Fachhochschule Kiel

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Betriebswirtschaftslehre an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Silvia Sparfeld

Rechtsanwältin und Partnerin bei Noerr LLP, München

Dr. Martin Strahl

Steuerberater und Partner bei Carlé ∙ Korn ∙ Stahl ∙ Strahl, Köln

Redaktion

RA/StB/FAStR Oliver Holzinger
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